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  • Johanna

Das Leben ist Veränderung.

Das Leben ist Veränderung,

und Veränderung ist leben.

Nichts bleibt wie es jetzt im Moment ist, alles wandelt sich, ständig,

in jedem Augenblick geht Altes und Neues kommt.

Schmerz entsteht dann, wenn ich Widerstand leiste.

An dem Alten festhalten will, Angst vor dem Neuen habe.

In der Natur haben die Bäume im Herbst keine Angst davor ihre Blätter fallen zu lassen,

sie haben keine Angst, dass es nie wieder Frühling wird. So absurd der Gedanke an einen Baum mit Angst, dass es nie wieder Frühling ist klingt, so absurd ist es eigentlich auch, dass wir Menschen Angst haben Altes gehen zu lassen.

Wenn ich festhalten will, mich dem Lauf des Lebens, der Veränderung widersetze, dann wird es schmerzhaft und anstrengend.

Wenn ich an meinem Bild von mir, von meinem Leben, an Menschen, Momenten, Tieren, Dingen festhalte … und mich der Veränderung widersetzen will…

Alles geht vorüber, Menschen kommen und gehen in meinem Leben, ich verändere mich jeden Tag und bin heute nicht mehr die, die ich gestern war.



Wenn ich mich nicht verändere, bleibe ich stehen. Stillstand bedeutet Tod. Stillstand im Körper, Stillstand im Geist, Stillstand in der Neuroplastizität meines Gehirns…

Wieso macht Veränderung dann so eine Angst, wieso möchte ich an dem Gewohnten festhalten?

Weil es ein Weg ins Ungewisse ist, weil ich nicht kontrollieren kann was als nächstes kommt, weil ich nicht planen kann weil das Gewohnte bekannt ist und mir zum Leben dienlich war.

Weil ich mir ein Bild von mir und meinem Leben gemacht habe und entsprechend dieses Bildes denke, handel und fühle. Wenn ich dieses Bild gehen lasse, wird alles auf den Kopf gestellt, wird chaotisch, neu und ungewohnt…

Dann muss ich mich wieder neu ordnen, neue Bilder malen, mich auf neue Menschen einlassen, mich neu einrichten, neu einkleiden, neue Blätter wachsen lassen.

Das mag im ersten Moment herausfordernd sein, aber es macht mich lebendig.

Zu einem Menschen, verbunden mit den natürlichen Kreisläufen der Natur, in denen nichts bleibt und sich alles wandelt… jeden Tag, jede Minute, jeden Moment….

Und anstatt an den alten Momenten festzuhalten, genieße ich diesen einen, in dem ich jetzt gerade lebe.

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