Suche
  • Johanna

Sometimes you have to leave home to find yourself again…

Manchmal merke ich gar nicht, wie festgefahren ich bin, wie gewohnt an meine Gewohnheiten und zufrieden in einem Alltag der aber eigentlich meine Seele gar nicht lachen lässt.

Und wenn ich es dann trotz diesem trägen Gefühl von im eigenen Bett schlafen und das gewohnte Essen wollen raus schaffe, dann wird mir wieder bewusst wie ich mich schon wieder selbst eingesperrt habe.

Wie in meinem Alltag

geatmet wird anstatt lebendig zu leben,

gearbeitet und geschlafen wird, anstatt geträumt und getanzt.

organisiert und strukturiert wird anstatt in den Tag hineingelegt und geliebt.

Dann stehe ich im Neuen, Ungewohnten und meine Seele atmet auf, lacht dem Horizont wieder entgegen und freut sich mal eine Auszeit von Gewohnheiten und Struktur zu haben.

Träumen zu dürfen, zeitlos lachen zu können, den Moment zu genießen und nicht an Morgen denken zu müssen.

Dann ist da wieder der Ruf der Freiheit, mich nicht einsperren zu lassen in Strukturen die mich müde werden lassen.

Dann sind da plötzlich Menschen die Worte sprechen, die mein Herz aufhorchen lassen.

Dann finden Begegnungen statt, die mich daran erinnern was ich gerne mache, worin ich gut bin und mir ein Gefühl von Verbundenheit geben.

Dann darf das Universum wieder walten, anstatt zurückstecken während ich alles planen und kontrollieren möchte.

Dann stehe ich im Meer und werde weich, denn gegen die Wellen lässt sich nicht ankämpfen. Dort werde ich daran erinnert mich dem Wasser hinzugeben und mit zufließen, wie klein und machtlos ich dagegen bin und gleichzeitig eins damit.

Und dann stelle ich mich der Herausforderung, der Nordsee im Winter, den Wellen, dem Wind, und der Unberechenbarkeit des Wasser. Aber vor allem der Angst nicht gut genug zu sein, zu versagen, eingeengt in einem Neo der beim ersten Anziehen Panik auslöste vor lauter Enge.

Und anstatt der Stimme zu folgen, die mich überreden möchte doch einfach gemütlich am Strand entlang zu spazieren oder im warmen auf dem Sofa zu bleiben, wage ich mich aus meiner Komfortzone und erlebe pure Freude. Leichtigkeit, Momente die mich noch lange weiter lachen werden. Wellen die mich einfach mitnehmen, obwohl ich bereit bin gewaschen zu werden und ich erlebe die Magie, die entsteht, wenn ich mich traue rauszugehen aus dem Gewohnten, offen, neugierig und vertrauensvoll.

Und wenn das neue Jahr mit dieser Magie und diesem Gefühl beginnt, dann kann ich auch wieder nach Hause fahren, lächeln und vertrauen das es gut wird.


50 Ansichten0 Kommentare

Aktuelle Beiträge

Alle ansehen

©2021 Johanna Dransmann. Feldenkrais und Yoga auf Norderney